Netz und IOT

Die nächste
Generation

„Wir schaffen die Basis mit unserem LTE-Ausbau in der Fläche und umfangreichen 5G-Pilotprojekten.“

Benedikt Ritter, Regionalleiter Direkt Sales Region Südwest und Süd bei Telefónica Deutschland

Der steigende globale Handel ruft eine erhöhte Kriminalität hervor, die sich auch im Bereich Produktpiraterie widerspiegelt. Dr. Carsten Frey stellt sich mit seinem Unternehmen Logistics Arts dem Kampf gegen Fälschungen von Arzneimitteln, Lebensmitteln oder Maschinenbauteilen. Mittels RFID-Klammern und chemischen Markern kann die Unversehrtheit von Ladungsträgern überprüft werden, damit sie fälschungssicher werden. Um die Daten deutschlandweit übertragen zu können, bedarf es eines LTE-Ausbaus in der Fläche sowie smarter IoT-Lösungen.

Schnelle Datenverbindungen werden zunehmend zu Lebensadern von Wirtschaft, Gesellschaft und Verbrauchern. Funktionierende Hochgeschwindigkeits-Mobilfunkanbindungen sind wirtschaftliche Schlüsseltechnologien, insbesondere für die Industrie 4.0, das Internet der Dinge und autonomes Fahren. Sie garantieren Wirtschaftswachstum und Wohlstand einer Industrienation. 5G ist als neuer Standard hierzulande weit vor seiner Einführung bereits in aller Munde. Doch bereits die aktuelle Netztechnologie 4G kann das Gros digitaler Anwendungsfelder bedienen. Auf Smartphones jedenfalls wird 5G mit seinen Leistungsmerkmalen bei aktuellen und absehbaren Nutzungsszenarien kaum spürbar werden, Schlüsseltechnologie für Endkunden bleibt vorerst LTE.

Der reguläre Start von 5G in Deutschland hängt neben dem geplanten Vergabeverfahren auch von einer massenhaften Verfügbarkeit von Systemtechnik und Endgeräten ab. Als einer der drei großen Mobilfunknetzbetreiber befindet Telefónica Deutschland sich hier zunehmend im Fokus des öffentlichen Interesses. Dabei steht die umfassende Versorgung des Landes sowie aller Mobilfunknutzer mit zukunftssicherer Infrastruktur im Mittelpunkt. Deshalb bereitet Telefónica sich schon jetzt intensiv auf den geplanten Marktstart, Experten zufolge nicht vor 2020, vor. So forscht das Unternehmen mit Partnern auf diesem Feld und treibt mit steigender Intensität die Anbindung seiner Netzstandorte per Glasfaser voran. Als führender Anbieter im Privatkundensegment hat Telefónica den individuellen Kundennutzen dabei fest im Blick. Denn es zählen die tatsächlichen Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden.

Zwei Mitarbeiter von Telefónica über die mobile Zukunft mit 5G

Frequenzvergabe Kompakt

Bei der geplanten Frequenzauktion geht es um Spektren im 2-GHz-Band sowie im 3,6-GHz-Band. Diese Frequenzen sollen künftig für 5G genutzt werden. Wie alle Frequenzen über 1 GHz eignen sie sich dazu, vor allem in kleineren Gebieten mit vielen Einwohnern eine hohe Netzkapazität zur Verfügung zu stellen. Mit Frequenzen unter 1 GHz lässt sich eine breite Netzabdeckung für große Regionen sicherstellen.

Die Vergabe der Frequenzen ist an Auflagen geknüpft. Diese umstrittenen Auflagen betreffen u. a. den Ausbau von...

Weißen Flecken

 

Versorgung von mindestens 98 Prozent der Haushalte je Bundesland mit mindestens 100 Mbit/s.

Bundesautobahnen und Bundesstraßen

 

Versorgung der Bundesautobahnen und wichtiger Bundesstraßen bis Ende 2022 und aller übrigen Bundesstraßen bis Ende 2024, jeweils mit 100 Mbit/s und einer Latenz von 10 ms. Landes- und Staatsstraßen bis Ende 2024 mit 50 Mbit/s (anrechenbare Industrieverpflichtung).

Schienenwegen

 

Versorgung der wichtigsten Schienenwege mit mindestens 100 Mbit/s bis 2022. Alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 Mbit/s bis 2024. Die Deutsche Bahn ist verpflichtet, die Netzbetreiber mit ihrer Infrastruktur zu unterstützen. Ausbau als Industrieverpflichtung.

Seehäfen und Wasserstraßen

 

Versorgung der Seehäfen und der wichtigsten Wasserstraßen mit mindestens 50 Mbit/s bis 2024 (anrechenbare Industrieverpflichtung).